Wie aus dem Schneewittchenkuchen ein Rosenrot-Kuchen wurde.

Ich mag keine Schokolade! Verstehe mich nicht falsch, ich liebe Milchschokolade und Schokolade mit Haselnüssen ist ein Traum. Aber Schokolade in oder auf Kuchen, nicht mit mir! 🙂

Das war früher schon so und glücklicherweise geht es meiner Mama ähnlich. Daher hat sie das Rezept des klassischen Schneewittchenkuchens abgewandelt und kurzerhand einen Rosenrot-Kuchen kreiert. Diesen Kuchen gab es früher sehr, sehr oft. Hauptsächlich als Blechkuchen für Kindergeburtstage. Schnell gemacht, macht der Kuchen viele kleine Mägen satt.

Das Rezept ist ganz einfach. Je nachdem wie viele Eier Du nimmst, ergibt sich die Menge des Teiges. Ich habe hier 4 M – Eier genommen und 2 Böden mit Ø 18 cm und 5 größere Muffins erhalten.

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Und während der Kuchen im Ofen backt, ist Zeit für das Märchen Schneeweißchen und Rosenrot“. Hast du Lust reinhören, dann klicke einfach auf den Link unten. Viel Spaß!

Mein Rosenrot-Kuchen (Bildergalerie)

In den Bildern siehst Du mehrere Schichten, das war ein Versuch. Normalerweise gibt es 3 Ebenen. Teig, Creme, Topping. Deiner Kreativität sind hier aber keine Grenzen gesetzt.

Rezept: Rosenrot-Kuchen

Zutaten

Alles was du für diesen Kuchen brauchst, ist ein Ofen mit Umluft, eine Küchenwage, ein Schneebessen oder Mixer, ein Sieb, verschiedene Schüsseln und ein wenig Geduld. Ach und folgende Zutaten:

Teig

  • 4 Eier (M) = 242 g (mit Schale abwiegen)
  • 242 g Mehl
  • 242 g Zucker
  • 242 g Margarine/Butter oder anderes Fett
  • 1 Glas Kirschen (ca. 350g Abtropfgewicht)

Pudding

  • 1 Päckchen Puddingpulver
  • 500 ml Milch
  • 2 EL Zucker = gehäufte EL sind ca. 40g (geht auch weniger)
  • 1 kleines Stück Butter (kannst Du auch weglassen)

Kirsch-Topping

  • 394 ml Kirschsaft = erhalten nach Abgießen der Kirschen
  • 5 Blatt Gelatine rot = statt Gelatine geht auch Tortenguss oder Agar-Agar

So geht's

Eine kleine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Rosenrot-Kuchen meiner Träume. Erst den Teig, dann den Pudding, das Kirsch-Topping nicht vergessen und zum Schluss alles zusammenbauen. 

1.

Für den Teig: Eier mit Schale abwiegen. 4 M Eier ergaben 242g. Tipp: Lege die Eier rechtzeitig raus, dass sie Zimmertemperatur haben.

Heize deinen Ofen auf 160 °C (Umluft) vor. Jeder Ofen ist anders, daher vertraue auf deinen Bauch. Mit 160 °C klappt es bei mir immer.

Nimm das Gewicht der Eier und wiege dir Mehl, Zucker und Margarine ab. Du kannst natürlich auch Butter oder anderes Fett nehmen.

Schlage die Butter mit dem Zucker auf, gib nach und nach die Eier hinzu. Dann nach und nach das Mehl.

Gieße die Kirschen ab und achte darauf den Saft aufzufangen. Magst du viele Kirschen, dann nimm ein großes Glas. Lasse die Kirschen gut abtropfen und hebe sie vorsichtig in den Teig. Alternativ kannst du den Teig auch schon in eine vorher eingefettete Form geben und die Kirschen einzeln in den Teig drücken.

Dann ab damit in den Ofen. Den Teig für 25 -30 Minuten bei 160 °C backen. Je nach Teigmenge muss der Teig länger backen. Am besten machst du nach 25 Minuten eine Stäbchenprobe, klebt noch Teig am Stäbchen, dann muss er noch ein wenig. Ist der Teig durch, nimm ihn aus dem Ofen und lasse ihn abkühlen.

2.

Die Puddingcreme: Koche den Pudding nach der Packungsanleitung. Oft brauchst Du 500ml Milch und noch 40g (2EL) Zucker. Mische Zucker und Puddingpulver in einer kleinen Schüssel. Gib dann ca. 6 EL Milch dazu und rühre so lange, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind.

Die restliche Milch erhitze in einem Topf. Wenn die Milch leicht dampft, rühre den Pulver-Zucker-Mix in die Milch. Aufkochen lassen, dabei ständig rühren und wenn es dick wird vom Herd nehmen. Abkühlen lassen. Nun kannst du ein kleines Stückchen Butter hineingeben, wenn du magst. Ich habe diesmal darauf verzichtet.

3.

Das Kirsch-Topping: Mein Saft ergibt eine Menge von 394 ml, laut Packungsbeilage der Blattgelatine benötige 4,7 = 5 Blatt Gelatine. Blattgelatine in kaltem Wasser 5 Minuten wässern. Kurz ausdrücken und in einem Topf auf dem Herd kurz erwärmen, den kalten Saft in die erwärmte Masse gießen und gut verrühren. Und dann … warten … bei mir hat das verrückte 1 1/2h Stunden gedauert. Ich habe keine Idee, was da schiefgelaufen ist. 🙂 Die gelierende Masse darf nicht zu fest werden, also Achtung. Wenn der perfekte Zeitpunkt erreicht ist, die rote Masse auf den Kuchen gießen und schnell verteilen.

4.

Boden und Creme sollten nun abgekühlt sein. Ist die Puddingcreme zu fest, kannst du sie leicht mit einem Schneebesen oder Mixer aufschlagen. Achtung, das kann Spritzen. Verteile den Pudding nun komplett auf den Boden. Wenn du noch Kirschen übrig hast, kannst du diese auf der Puddingcreme verteilen.

Zum Schluss das Kirsch-Topping über den Kuchen verteilen. Kaltstellen und mit einem Kaffee, Tee oder Kakao genießen.

Also ran an den Ofen und viel Spaß beim Nachbacken.

Ich freue mich über Bilder, lade diese doch bei Instagram hoch und vertagge mich. @gutenachtsonnenschein 

Annes Mama


Wenn Du einen Schneewittchenkuchen haben willst, dann ersetze das Topping durch Schokolade.

Du willst zum nächsten Kindergeburtstag einen Schneewittchenkuchen als Blechkuchen backen? Kein Problem, hier geht es zu Mamas Blechkuchen-Rezept des Schneewittchenkuchens.

Hallo, ich bin Anne.

Ich bin Gründerin, Podcasterin und eine absolute Märchentante und lebe zusammen mit meinem Mann im wunderschönen Hamburg.

Meine Mission ist es, Kindern zu zeigen, wie sie das Glück in den kleinen Dingen finden. Wie sie ihren Tag bewusst abschließen können, somit entspannter einschlafen und gestärkt in den neuen Tag starten.

Mein Motto: Entspannt in den Schlaf, stark ins Leben!

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