Das Nusszweiglein

Das Nusszweiglein

Das Nusszweiglein ist vom deutschen Schriftsteller Ludwig Bechstein und in seiner Märchensammlung „Deutsches Märchenbuch“ zu finden. Bechstein gibt als Quelle des Märchens  mündliche Überlieferung an und verweist auch auf das Grimm Märchen „Das singende springende Löweneckerchen.“ Dieses Märchen erinnert auch auffallend an das tschechische Märchen „Aschenbrödel“ von der tschechischen Schriftstellerin Božena Němcová.

Wichtige Figuren im Märchen

Worum geht es im Märchen „Das Nusszweiglein“?

Wie im Märchen Aschenbrödel, geht ein Kaufmann auf Reisen und fragt bei Abfahrt seine (hier drei) Töchter nach einem Mitbringsel. Seine älteste Tochter wünscht sich eine Perlenkette, die Mittlere einen „Fingerring mit einem Demantstein“ (Diamantring). Die jüngste Tochter dagegen wünscht sich ein grünes Nusszweiglein.

Die Jüngste schmiegte sich an des Vaters Herz und flüsterte: »Mir ein schönes, grünes Nusszweiglein, Väterchen.«

Der Vater zieht los und besorgt die beiden käuflichen Geschenke, nur das Nusszweiglein bereitet ihm Sorgen. Auf der Suche nach einem Nussbaum durchstreift auf der Heimreise viele dunkle Wälder und als er die Hoffnung fast aufgibt, findet er einen Baum und das gewünschte Nusszweiglein. Erfreut bricht er dieses ab und steckt es ein.

Plötzlich steht ihm ein großer brüllender Bär gegenüber. Dieser droht ihn zu fressen, wenn er den Zweig nicht zurückgibt. Der Kaufmann fleht um sein Leben und bietet ihm das Erste an, was ihm zu Hause entgegenläuft. Natürlich denkt der Kaufmann bei diesem Versprechen an seinen Pudel.

Als der Kaufmann sein Zuhause erreicht, läuft ihm seine jüngste Tochter entgegen. Traurig erzählt der Vater, was auf seiner Reise passierte und das nun die Tochter einem grausamen Bären versprochen ist. Die Mutter ersinnt einen Plan, wenn der Bär kommt, dann soll statt der jüngsten Tochter, die Hirtentochter mitgehen. Mit diesem Plan sind alle zufrieden und so vergeht eine Zeit, in der keiner mehr an das Versprechen denkt.

Als nun der Moment kommt, in dem der Bär sein Versprechen einfordert, wird die Hirtentochter statt der eigenen Tochter geholt und dem Bär mitgeschickt. Ob das der Bär bemerkte und warum die jüngste Tochter durch 12 Zimmer mit giftigem Gewürm und den scheußlichsten Kreaturen hindurchgehen musste, erfährst Du in der neuen Podcast-Folge #064. Viel Spaß!

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Schlaf schön und träum was Schönes.

Deine Anne

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