Das Nusszweiglein

Ludwig Bechstein, deutscher Schriftsteller, Bibliothekar, Archivar und Apotheker

Es war einmal ein reicher Kaufmann, der musste in seinen Geschäften in fremde Länder reisen. Da er nun Abschied nahm, sprach er zu seinen drei Töchtern: »Liebe Töchter, ich möchte euch gerne bei meiner Rückkehr eine Freude bereiten, sagt mir daher, was ich euch mitbringen soll?«

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Das Unentbehrlichste

Ludwig Bechstein, deutscher Schriftsteller, Bibliothekar, Archivar und Apotheker

Vor Zeiten hat einmal ein König gelebt, der hatte drei gute und schöne Töchter, die er sehr liebte und von denen er auch herzlich wiedergeliebt wurde. Prinzen hatte er nicht, aber es war in seinem Reichen herkömmlich, dass die Thronfolge auch auf Frauen und Töchter überging.

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Schneeweißchen und Rosenrot

Brüder Grimm, deutsche Sprachwissenschaftler und Volkskundler

Eine arme Witwe, die lebte einsam in einem Hüttchen, und vor dem Hüttchen war ein Garten, darin standen zwei Rosenbäumchen, davon trug das eine weiße, das andere rote Rosen; und sie hatte zwei Kinder, die glichen den beiden Rosenbäumchen, und das eine hieß Schneeweißchen, das andere Rosenrot.

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Die zertanzten Schuhe

Gebrüder Grimm, deutsche Sprachwissenschaftler und Volkskundler

Es war einmal ein König, der hatte zwölf Töchter, eine immer schöner als die andere. Sie schliefen zusammen in einem Saal, wo ihre Betten nebeneinanderstanden …

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Frau Holle

Gebrüder Grimm, deutsche Sprachwissenschaftler und Volkskundler

Eine Witwe hatte zwei Töchter, davon war die eine schön und fleißig, die andere häßlich und faul. Sie hatte aber die häßliche und faule, weil sie ihre rechte Tochter war, viel lieber, und die andere mußte alle Arbeit tun und die Dienstmagd im Hause sein.

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