Der Eisenofen

Brüder Grimm, deutsche Sprachwissenschaftler und Volkskundler

Zur Zeit, wo das Wünschen noch geholfen hat, ward ein Königssohn von einer alten Hexe verwünscht, dass er im Walde in einem großen Eisenofen sitzen sollte. Da brachte er viele Jahre zu, und es konnte ihn niemand erlösen.

Die versteckte Königstochter

Josef Haltrich, österreichisch-ungarischer Lehrer, Pfarrer und sächsischer Volkskundler

Es war einmal ein junger Kaufmannssohn, den schickte sein Vater, weil er zum Geschäft nichts taugte und den ganzen Tag immer nur geigen wollte, fort. Als der Junge wegzog, sah er auf der Gasse einen Knaben, der mit zwei Hölzchen immer geigte.

Der gestiefelte Kater

Brüder Grimm, deutsche Sprachwissenschaftler und Volkskundler

Es war einmal ein Müller, der hatte drei Söhne, seine Mühle, einen Esel und einen Kater; die Söhne mussten mahlen, der Esel Getreide holen und Mehl forttragen, die Katze dagegen die Mäuse wegfangen. Als der Müller starb, teilten sich die drei Söhne in die Erbschaft

Die wilden Schwäne

Hans Christian Andersen, dänischer Dichter und Schriftsteller

Weit, weit von hier – da, wohin im Herbste die Schwalben fliegen – wohnte einmal ein König, der hatte elf Söhne und eine Tochter, namens Elisa. Die elf Brüder, die jungen Prinzen, gingen mit dem Ordensstern auf der Brust und dem Säbel an der Seite in die Schule;

Die Königstochter im Berge Muntserrat

Johann Wilhelm Wolf, deutscher Germanist und Schriftsteller

Es war einmal ein König, der hatte drei Söhne. Als er schon bei Jahren war, verfiel er in eine Krankheit und es wurde von Tag zu Tag schlimmer mit ihm, bis endlich die Ärzte erklärten, es sei ihm nicht mehr zu helfen.