Die Gänsehirtin am Brunnen

Brüder Grimm, deutsche Sprachwissenschaftler und Volkskundler

Es war einmal ein steinaltes Mütterchen, das lebte mit seiner Herde Gänse in einer Einöde zwischen Bergen und hatte da ein kleines Haus. Die Einöde war von einem großen Wald umgeben und jeden Morgen nahm die Alte ihre Krücke und wackelte in den Wald.

Rumpelstilzchen

Brüder Grimm, deutsche Sprachwissenschaftler und Volkskundler

Es war einmal ein Müller, der war arm, aber er hatte eine schöne Tochter. Nun traf es sich, daß er mit dem König zu sprechen kam, und zu ihm sagte: »Ich habe eine Tochter, die kann Stroh zu Gold spinnen.«

Die Schneekönigin (Teil 7)

H. C. Andersen, dänischer Dichter und Schriftsteller

Die Mauern des Schlosses bestanden aus aufgetürmtem Schnee, und schneidende Winde hatten die Türen und Fenster gebildet; wohl über hundert Säle reihten sich aneinander, wie sie durch das Schneetreiben zusammengeweht worden waren.

Die Schneekönigin (Teil 5&6)

H. C. Andersen, dänischer Dichter und Schriftsteller

Gerda fuhr nun durch den dunklen Wald, aber der Wagen leuchtete weithin wie eine Fackel. Das stach den Räubern in den Augen, den konnten sie unmöglich ungefährdet vorüberziehen lassen.

Die Schneekönigin (Teil 1&2)

H. C. Andersen, dänischer Dichter und Schriftsteller

Nun seht, jetzt fangen wir an. Wenn wir am Ende der Geschichten angekommen sind, wissen wir mehr als beim Beginn. Denn es war ein böser Zauberer, einer der allerschlimmsten, ja der leibhaftige Teufel selbst.