Märchen von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen

Brüder Grimm, deutsche Sprachwissenschaftler und Volkskundler

Ein Vater hatte zwei Söhne, davon war der älteste klug und gescheit und wusste sich in alles wohl zu schicken. Der Jüngste aber war dumm, konnte nichts begreifen und lernen, und wenn ihn die Leute sahen, sprachen sie: »Mit dem wird der Vater noch seine Last haben.« Wenn nun etwas zu tun war, so musste es der Älteste allzeit ausrichten;

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Der Fischkönig

Ludwig Bechstein, deutscher Schriftsteller, Bibliothekar, Archivar und Apotheker

Alle Kinder kennen das Märchen, wie die Vögel sich einen aus ihrer Mitte zum Könige wählen wollten, wie der König sein sollte, der am höchsten fliegen könne, und wie darauf der Adler am höchsten flog

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Die sechs Diener

Brüder Grimm, deutsche Sprachwissenschaftler und Volkskundler

Vorzeiten lebte eine alte Königin, die war eine Zauberin, und ihre Tochter war das schönste Mädchen unter der Sonne. Die Alte dachte aber an nichts anderes, als wie sie die Menschen ins Verderben locken könnte.

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Das Unentbehrlichste

Ludwig Bechstein, deutscher Schriftsteller, Bibliothekar, Archivar und Apotheker

Vor Zeiten hat einmal ein König gelebt, der hatte drei gute und schöne Töchter, die er sehr liebte und von denen er auch herzlich wiedergeliebt wurde. Prinzen hatte er nicht, aber es war in seinem Reichen herkömmlich, dass die Thronfolge auch auf Frauen und Töchter überging.

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Goldener

Ludwig Bechstein, deutscher Schriftsteller, Bibliothekar, Archivar und Apotheker

Vor langen Jahren hat einmal in einem dichten Wald ein armer Hirte gelebt, der hatte sich ein bretternes Häuschen mitten im Wald erbaut, darin wohnte er mit seiner Frau und sechs Kindern, die waren alle Knaben.

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