Die wilden Schwäne

Hans Christian Andersen, dänischer Dichter und Schriftsteller

Weit, weit von hier – da, wohin im Herbste die Schwalben fliegen – wohnte einmal ein König, der hatte elf Söhne und eine Tochter, namens Elisa. Die elf Brüder, die jungen Prinzen, gingen mit dem Ordensstern auf der Brust und dem Säbel an der Seite in die Schule;

Die Hexe und die Königskinder

Ludwig Bechstein, deutscher Schriftsteller, Bibliothekar, Archivar und Apotheker

Mitten in einem Walde wohnte eine alte schlimme Hexe ganz allein mit ihrer Tochter, die ein gutes, mildes Kind war und bei der das Sprichwort, der Apfel fällt nicht weit vom Stamme, nicht zutraf. Der Stamm nämlich war über alle Maßen knorrig, stachlig und hässlich.

Die zwölf Brüder

Brüder Grimm, deutsche Sprachwissenschaftler und Volkskundler

Es war einmal ein König und eine Königin, die lebten in Frieden miteinander und hatten zwölf Kinder, das waren aber lauter Buben. Nun sprach der König zu seiner Frau: »Wenn das dreizehnte Kind, was du zur Welt bringst, ein Mädchen ist, so sollen die zwölf Buben sterben …«

Die sechs Schwäne

Brüder Grimm, deutsche Sprachwissenschaftler und Volkskundler

Es jagte einmal ein König in einem großen Wald und jagte einem Wild so eifrig nach, dass ihm niemand von seinen Leuten folgen konnte. Als der Abend herankam, hielt er still und blickte um sich, da sah er, dass er sich verirrt hatte. Er suchte einen Ausgang, konnte aber keinen finden.

Der Wolf und die sieben Geißlein

Brüder Grimm, deutsche Sprachwissenschaftler und Volkskundler

Es war einmal eine alte Geiß, die hatte sieben junge Geißlein. Sie hatte sie so lieb, wie eben eine Mutter ihre Kinder liebhat. Eines Tages wollte sie in den Wald gehen und Futter holen.