Die zwei Brüder

Brüder Grimm, deutsche Sprachwissenschaftler und Volkskundler

Der Jüngste aber kam mit seinen Tieren in eine Stadt, die war ganz mit schwarzem Flor überzogen. Er ging in ein Wirtshaus und fragte den Wirt, ob er nicht seine Tiere herbergen könnte. Der Wirt gab ihnen einen Stall, wo in der Wand ein Loch war;

Allerleirauh

Brüder Grimm, deutsche Sprachwissenschaftler und Volkskundler

Es war einmal ein König, der hatte eine Frau mit goldenen Haaren, und sie war so schön, daß sich ihresgleichen nicht mehr auf Erden fand. Es geschah, daß sie krank lag, und als fühlte sie bald, daß sie sterben würde, rief sie den König

Sechse kommen durch die ganze Welt

Gebrüder Grimm, deutsche Sprachwissenschaftler und Volkskundler

Es war einmal ein Mann, der verstand allerlei Künste, er diente im Krieg und hielt sich brav und tapfer, aber als der Krieg zu Ende war, bekam er den Abschied und drei Heller Zehrgeld auf den Weg.

Rumpelstilzchen

Brüder Grimm, deutsche Sprachwissenschaftler und Volkskundler

Es war einmal ein Müller, der war arm, aber er hatte eine schöne Tochter. Nun traf es sich, daß er mit dem König zu sprechen kam, und zu ihm sagte: »Ich habe eine Tochter, die kann Stroh zu Gold spinnen.«

Die zertanzten Schuhe

Gebrüder Grimm, deutsche Sprachwissenschaftler und Volkskundler

Es war einmal ein König, der hatte zwölf Töchter, eine immer schöner als die andere. Sie schliefen zusammen in einem Saal, wo ihre Betten nebeneinanderstanden …