Das Märchen vom falschen Prinzen (Teil 3)

Wilhelm Hauff, deutscher Schriftsteller

In der Mitte des Waldes war ein freier Platz, von hohen Zedern umgeben. Dort wohnte nach der Sage die Fee, und selten betrat ein Sterblicher diesen Platz, denn eine gewisse Scheu davor hatte sich aus alten Zeiten vom Vater auf den Sohn vererbt.

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Das Märchen vom falschen Prinzen (Teil 2)

Wilhelm Hauff, deutscher Schriftsteller

Aber nur einen Augenblick sollte er ungetrübt die Wonne seines neuen Standes genießen; als er sich aus den Armen des fürstlichen Greises aufrichtete, sah er einen Reiter über die Ebene her auf den Hügel zueilen.

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Das Märchen vom falschen Prinzen (Teil 1)

Wilhelm Hauff, deutscher Schriftsteller

Es war einmal ein ehrsamer Schneidergeselle, namens Labakan, der bei einem geschickten Meister in Alessandria sein Handwerk lernte. Man konnte nicht sagen, dass Labakan ungeschickt mit der Nadel war, im Gegenteil, er konnte recht feine Arbeit machen.

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Der standhafte Zinnsoldat

H. C. Andersen, dänischer Dichter und Schriftsteller

Es waren einmal fünfundzwanzig Zinnsoldaten, und zwar waren es lauter Brüder; denn sie waren alle miteinander aus demselben alten zinnernen Löffel gegossen worden. Sie schulterten das Gewehr, wandten das Gesicht geradeaus dem Feinde entgegen, und ihre Uniformen waren wunderschön rot und blau.

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Die zwölf Jäger

Brüder Grimm, deutsche Sprachwissenschaftler und Volkskundler

Es war einmal ein Königssohn, der hatte eine Braut und hatte sie sehr lieb. Als er nun bei ihr saß und ganz vergnügt war, da kam die Nachricht, dass sein Vater todkrank läge und ihn noch vor seinem Ende zu sehen verlangte.

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