Die drei Hunde

Ludwig Bechstein, deutscher Schriftsteller, Bibliothekar, Archivar und Apotheker

Ein Schäfer hinterließ seinen beiden Kindern, einem Sohn und einer Tochter, nichts als drei Schafe und ein Häuschen, und sprach auf seinem Totenbett: „Teilt euch geschwisterlich darein, dass nicht Hader und Zank zwischen euch entstehe.“

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Die zwei Brüder (Teil 4)

Brüder Grimm, deutsche Sprachwissenschaftler und Volkskundler

Nun waren der junge König und die junge Königin guter Dinge und lebten vergnügt zusammen. Er zog oft hinaus auf die Jagd, weil das seine Freude war, und die treuen Tiere mußten ihn begleiten.

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Die zwei Brüder (Teil 3)

Brüder Grimm, deutsche Sprachwissenschaftler und Volkskundler

Der Jäger aber war traurig, zog in der Welt herum und ließ seine Tiere vor den Leuten tanzen. Es trug sich zu, daß er gerade nach Verlauf eines Jahres wieder in dieselbe Stadt kam, wo er die Königstochter vom Drachen erlöst hatte, und die Stadt war diesmal ganz mit rotem Scharlach ausgehängt.

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Die zwei Brüder (Teil 2)

Brüder Grimm, deutsche Sprachwissenschaftler und Volkskundler

Der Jüngste aber kam mit seinen Tieren in eine Stadt, die war ganz mit schwarzem Flor überzogen. Er ging in ein Wirtshaus und fragte den Wirt, ob er nicht seine Tiere herbergen könnte. Der Wirt gab ihnen einen Stall, wo in der Wand ein Loch war;

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Die zwei Brüder (Teil 1)

Brüder Grimm, deutsche Sprachwissenschaftler und Volkskundler

Es waren einmal zwei Brüder, ein reicher und ein armer. Der reiche war ein Goldschmied und bös von Herzen; der arme nährte sich davon, daß er Besen band, und war gut und redlich.

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