Die wilden Schwäne

Hans Christian Andersen, dänischer Dichter und Schriftsteller

Weit, weit von hier – da, wohin im Herbste die Schwalben fliegen – wohnte einmal ein König, der hatte elf Söhne und eine Tochter, namens Elisa. Die elf Brüder, die jungen Prinzen, gingen mit dem Ordensstern auf der Brust und dem Säbel an der Seite in die Schule;

Die Königstochter im Berge Muntserrat

Johann Wilhelm Wolf, deutscher Germanist und Schriftsteller

Es war einmal ein König, der hatte drei Söhne. Als er schon bei Jahren war, verfiel er in eine Krankheit und es wurde von Tag zu Tag schlimmer mit ihm, bis endlich die Ärzte erklärten, es sei ihm nicht mehr zu helfen.

Die Puppe im Gras

Peter Christen Asbjørnsen, norwegischer Schriftsteller, Förster und Wissenschaftler

Es war einmal ein König, der hatte zwölf Söhne; und als sie groß geworden waren, sprach er zu ihnen, sie sollten in die weite Welt hinausziehen und sich eine Frau suchen; aber sie müsse spinnen, weben und ein Hemd an einem Tag nähen können, sonst wolle er sie nicht zur Schwiegertochter.

Die zwölf Brüder

Brüder Grimm, deutsche Sprachwissenschaftler und Volkskundler

Es war einmal ein König und eine Königin, die lebten in Frieden miteinander und hatten zwölf Kinder, das waren aber lauter Buben. Nun sprach der König zu seiner Frau: »Wenn das dreizehnte Kind, was du zur Welt bringst, ein Mädchen ist, so sollen die zwölf Buben sterben …«

Das Meerhäschen

Brüder Grimm, deutsche Sprachwissenschaftler und Volkskundler

Es war einmal eine Königstochter, die hatte in ihrem Schloss hoch unter der Zinne einen Saal mit zwölf Fenstern, die gingen nach allen Himmelsgegenden, und wenn sie hinaufstieg und umherschaute, so konnte sie ihr ganzes Reich übersehen.